Eine einheimische Bank verleiht beispielsweise Geld an einen ausländischen
Kreditnehmer. Dadurch entstehen in der Bilanz Auslandsforderungen.
Bei der Zentralbank entstehen solche Positionen vor allem durch den Kauf ausländischer Wertpapiere. Damit in Verbindung steht stets eine
Minderung des Devisenbestandes, da die Bank ausländische Währung abführt, um die Papiere zu erwerben. Auslandsforderungen stellen also im weiten Sinne auch ein Instrument der EZB zur Regulierung des Devisenbestandes dar.