Gemeinsam mit der IBAN (International Bank Account Numder = internationale Kontonummer) soll er eine schnelle, kostengünstige und reibungslose Abwicklung von Zahlungsverkehrsaufträgen über die Landesgrenze hinweg ermöglichen.
Andere Bezeichnungen für den BIC sind auch
S.W.I.F.T.-Code oder nur
S.W.I.F.T. (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication), da die Übermittlung der
Überweisungen in einem S.W.I.F.T.-System erfolgt.
Der BIC setzt sich aus einer
8- bis 11-stelligen Buchstaben- und Nummernkombination zusammen:
1. bis 4. Stelle = Institut -> kann fei gewählt werden und enthält nur Buchstaben
5. bis 6. Stelle = Land -> Ländercode nach ISO 9362 und besteht nur aus Buchstaben
7. bis 8. Stelle = Ortsangabe -> besteht aus Buchstaben und Zahlen
9. bis 11. Stelle = Filiale -> besteht aus Buchstaben und Zahlen und kann auch weggelassen werden
Folgende
Besonderheiten gibt es bei einem BIC-Code zu beachten:
1) Befindet sich an der 8. Stelle eine „1“, dann bedeutet dies, dass es sich um einen passiven S.W.I.F.T.-Teilnehmer handelt, d.h. er ist nicht direkt an einen Rechner des S.W.I.F.T.-Systems angebunden.
2) Ist an der 8. Stelle eine „0“ vorhanden, so kennzeichnet das eine Testkennung.
3) Die 7. Stelle gibt bei US-amerikanischen BICs die Zeitzone der Bank an (3=Ostküste bis 6=Westküste).
Auch bei dem neu eingeführten SEPA-System (Single Euro Payments Area) sind IBAN und BIC unumgänglich, um eine eindeutige Identifizierung vornehmen zu können.