Ursache dafür, dass die Psyche des Menschen seine Entscheidungen beeinflusst, ist, dass schon immer ein Spannungsfeld zwischen dem Intellekt und der Emotion besteht. Dies führt oft zu
Fehlentscheidungen, die unter Anderem
aus den folgenden Gründen entstehen können:
- kurzsichtige Risikoabneigung
- Selbstüberschätzung
- Angst, Etwas zu bereuen
- Kognitive Dissonanz
Das letzte beschreibt die Tatsache, dass die Menschen dazu neigen, unsichere Entscheidungen mit Assoziationen in Verbindung bringen, die sie vorher wahrgenommen haben. Sie entscheiden sich falsch, obwohl sie eigentlich bessere Kenntnis hatten. Sie haben sich von ihren Emotionen und subjektiven Wahrnehmungen und nicht von ihrem Intellekt, d.h. der objektiven Beobachtung, leiten lassen.
Typische Verhaltensweisen sind der
Herdentrieb und der
Fad, d.h. die Modeerscheinung (in oder out). Auf Grund solcher Muster wird auch der Markt beeinflusst und es entstehen Anomalien (Abweichungen) wie
Aktienblasen, saisonale Effekte (Januareffekt) oder Paniken.
Beispiele für Verhaltensweisen
- Mut zum Kauf von Aktien kommt erst, wenn der Kurs bereits mehrmals gestiegen ist
- Verkauft wird erst, wenn bereits Verluste eingetreten sind
- Anlage vorrangig in sehr gut angesehene Unternehmen etc.