Der Cash-Flow
stellt den reinen Einzahlungsüberschuss aus der wirtschaftlichen Tätigkeit eines Unternehmens innerhalb einer Periode dar. Dabei gibt es zwei Verfahren, die man für die Ermittlung des Cash-Flow-Wertes anwenden kann:
1.direkte Ermittlung
Bei diesem Verfahren zur Ermittlung des Cash-Flow-Wertes müssen die in Zusammenhang mit der laufenden Geschäftstätigkeit stehenden zahlungswirksamen Aufwendungen wie …
… Löhne,
…Gehälter,
… Zinsaufwendungen,
… Materialkosten und
… Steuern
von den zahlungswirksamen Erträgen wie …
….Beteiligungserträge oder aber
… Desinvestitionen sowie
… Umsatzerlöse und
… Subventionen oder
… Zinserträgen
einer bestimmten Periode abgezogen werden.
2.indirekte Ermittlung
Diese Ermittlungsmethode des Cash-Flow-Wertes bezieht sich hingegen auf die Liquiditätsreserven. Hierfür wird in der Regel der Jahresüberschuss oder das Betriebsergebnis als Grundlage herangezogen.
Der über eine dieser beiden Verfahren ermittelte Cash-Flow-Wert bringt dann zum Ausdruck, in wie weit oder ob ein Unternehmen in der Lage ist, Vermögen, das in der Bilanz abgebildet ist, im Rahmen eines Umsatzprozesses wieder zu gewinnen und in wie weit das Unternehmen dabei die Mittel für die Substanzerhaltung und Erweiterungsinvestitionen selbst erwirtschaften kann.
Bei einer Aktie wird der Cash-Flow berechnet, indem man den Cash-Flow durch die
Aktienanzahl dividiert. Auf Basis des Cash-Flows wird die so genannte Cash-Flow-Ratio errechnet. Es handelt sich dabei um eine Rentabilitätskennziffer, welche ersichtlich macht, um das Wievielfache der Cash-Flow pro Aktie im Kurs der Aktie enthalten ist.