Bedeutend bei der Charttechnik ist das Herausfiltern von Kauf- und Verkaufssignalen. Dazu bedient man sich typischen Erscheinungsmustern der Kurs- und Umsatzentwicklungen der Werte – sogenannte Formationen.
Häufig auftretende Formationen sind beispielsweise: • „Schulter-Kopf-Schulter-Formation“
• „M-Formation“
• „W-Formation“
Die Charttechnik ist für Kursprognosen am
Aktienmarkt das wichtigste Instrument, um Informationen über optimale Kauf- und Verkaufszeitpunkte innerhalb einer Kursentwicklungsperiode zu erhalten. Die daraus resultierenden Muster dienen wiederum als statistische Indikatoren bzw. Richtungsweiser für den jeweiligen Wert und dessen Entwicklung am Markt.
Zu den Urhebern der Charttechnik gehört
Charles Dow, der Entwickler des Dow Jones Index. Er war – genau wie andere Analysten auch – der Meinung, dass man am Finanzmarkt bestimmte wiederkehrende Gesetze findet, die sich in kurz-, mittel- und langfristige Wellen einteilen lassen. Bedeutend wurde die Charttechnik aber erst in den 80er Jahren, als die Computertechnik auf dem Vormarsch war.
Allerdings muss angemerkt werden, dass es sich um reine Prognosen ohne stichhaltige Grundlage handelt. Ob mit einer solchen Analyse tatsächlich die Kursentwicklung diverser Werte vorhersagen lässt, ist nicht sicher, denn wissenschaftliche Beweise gibt es noch nicht.