Ausgegeben werden Commercial Papers unter Anderem von den folgenden Emittenten:
- Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit überdurchschnittlicher Bonität
- öffentliche Hand
CPs werden meist als Daueremission im Rahmen eines
CP-Programmes begeben, d.h. es wird eine Rahmenvereinbarung zwischen einem Emittenten und einem
Kreditinstitut abgeschlossen, wodurch der Emittent das Recht erhält, Schuldverschreibungen bis zu einer vereinbarten Obergrenze zu begeben.
Die Laufzeiten liegen zwischen7 Tagen und zwei Jahren und sie werden abgezinst emittiert, d.h. der Anleger erhält am Ende der Laufzeit den Nennwert (Ausgabekurs + Zinsen) zurück. Eine Börsennotierung erfolgt nicht.
In der Regel werden Commercial Papers in
Tranchen (Teile) eingeteilt und auf dem Markt etabliert. Das Platzierungsrisiko trägt dabei der Emittent im vollen Umfang selbst.
Zu dem Anlegerkreis zählen vor allem Investmentgesellschaften, Versicherungen und Großunternehmen.