Entwickelt wurde der Deutsche Aktienindex am 11. Januar 1988 durch die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) in Zusammenarbeit mit der Börsen Zeitung und der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen. Als Basiszeitpunkt wurde der 31. Dezember 1987 festgelegt, wo der DAX mit einer Basiszahl von 1.000 Punkten notierte. Steht der Index heute beispielsweise bei 4.000 Punkten, so bedeutet dies, dass sich die gewichteten Aktienkurse im DAX unter Berücksichtigung der Dividendenzahlungen seit dem Basiszeitpunkt vervierfacht haben.
Die Gewichtung der Aktien im Deutschen
Aktienindex, die einmal jährlich im September überprüft wird, erfolgt nach den in Umlauf befindlichen Aktien, dem sogenannten Streubesitz, der mindestens fünf Prozent betragen sollte, sowie der Marktkapitalisierung der Aktiengesellschaften (AG). Aktienkursentwicklungen jener Gesellschaften, die prozentual stark im DAX vertreten sind, haben demzufolge auch einen größeren Einfluss auf die Entwicklung des Index‘ als andere Werte.
Weitere Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um im DAX gelistet zu werden, sind beispielsweise: • Hauptsitz in Deutschland oder
• Hauptumsatz an der FWB mit Firmensitz in einem EU- oder EFTA-Staat
• Zulassung zum Prime Standard (Teilmarkt an der FWB)
• ständiger Handel im Xetra (Computerhandel)
Die
Kursberechnung des DAX‘ basiert auf dem elektronischen Börsenhandelssystem XETRA. Sie erfolgt im Sekundentakt und be
ginnt börsentäglich um 9 Uhr, sofern mindestens 20 der 30 DAX-Unternehmen Kursnotierungen aufweisen können. Der
Schluss ist auf 17:30 Uhr festgesetzt.