Grundsätzlich gibt die Eigenkapitalausstattung Aufschluss über die Zahlungsfähigkeit (Bonität) des Unternehmens. Zum besseren Vergleich wird dafür die bilanzwirtschaftliche Kennzahl der
Eigenkapitalquote ermittelt. Außerdem findet eine laufende Beobachtung der Ausstattung bei Unternehmen statt, um eine genaue Einschätzung der finanziellen Lage und des Risikos bezüglich eventueller Ausfälle gewährleisten zu können.
Für
Kreditinstitute wurde zur genauen Bemessung der Eigenkapitalausstattung Basel II entwickelt, um auch die verschiedenen Risiken genau zu berücksichtigen. Versicherungsgesellschaften hingegen unterliegen Solvency II, deren Regelungen an Basel II angelehnt sind.