Auf Grund einer enormen wirtschaftlichen Depression vor Allem in Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg entschied sich die damalige
Organisation für Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (heute: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz OECD), kurz OEEC, zur Gründung der EZU. Das Ziel bestand darin,
zwischen den Währungen eine freie Konvertibilität (Austauschbarkeit) zu schaffen. Die Schaffung eines
Kreditmechanismus‘ und eines multilateralen Clearings führte dazu, dass bereits 1958 die Mehrzahl der beteiligten Länder freie konvertierbare Währungen hatten und die EZU somit nicht mehr gebraucht wurde. Die technische Abwicklung übernahm die
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).