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Als Eurozone bezeichnet man die EU-Länder, die den Euro als Währung eingeführt haben bzw. die Länder, die den Euro noch einführen werden.
Seit 2008 hat sich die Eurozone erweitert. Mit Wirkung zum 01. Januar 2008 konnten nämlich auch Zypern und Malta den Euro einführen.
Zu den Staaten, die von Anfang den Euro einführten, gehören Deutschland, Finnland, Belgien, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Österreich und Irland. Zum Zeitpunkt der Einführung des Euro erfüllte Griechenland die EU-Konvergenzkriterien noch nicht. Griechenland wurde dann aber im Jahre 2000 aufgenommen und führte 2001 den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel ein. Im Jahre 2004 trat Slowenien dem Europäischen Währungssystem bei und führte den EURO im Jahre 2007 als Zahlungsmittel ein. Dänemark und das Vereinigte Königreich sprich Großbritannien hatten sich im Vertrag von Maastricht eine so genannte Opting-out-Klausel vorbehalten und machten von dieser letztlich auch Gebrauch, d.h. sie führten den EURO nicht ein.
Nicht zur Eurozone gehören bisher Bulgarien, Estland, Dänemark, Lettland und Litauen, Polen, Rumänien, Schweden, die Slowakei, die Tschechei, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Auch die Kleinstaaten Monaco, San Marino und der Vatikan gehören noch nicht zur Eurozone. Aufgrund von bilateraler Abkommen mit der EU haben sie aber das Recht, den Euro als einzige Währung zu nutzen und auch eigene Euromünzen prägen zu lassen.
Der Euro ist zudem in ca. 30 weiteren Staaten und Teilen von Staaten Währung bzw. Leitwährung. Damit nutzen insgesamt rund 40 Staaten und Teile von Staaten den Euro oder eine vom Euro abhängige Währung.
Länder, die dem Euro beitreten wollen, müssen lediglich die Konvergenzkriterien erfüllen und nicht mehr die ersten beiden Stufen der EWWU (Europäische Wirtschafts- und Währungsunion) durchlaufen. Durch die Konvergenzkriterien soll die Finanzpolitik der Mitglieder der Eurozone harmonisiert und ausgeglichen werden.
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