Aus diesem Grund werden derzeit immer wieder Stimmen gegen so genannte Steuerparadiese mit einem staatlichen subventionierten Bankgeheimnis laut. Mit lautstarken Parolen wie „den Finanzsumpf muss man trocken legen“ und „Geldwäsche muss genau so hart bestraft werden wie Totschlag“ wird nicht zuletzt seit der Liechtensteinaffäre 2008 Stimmung gegen Finanzrettungsinsel wie die Schweiz gemacht. Hier lagern unbestätigten Schätzungen zufolge Millionen, wenn nicht gar Milliarden, an schmutzigem Geld. Solches Kapital, das beispielsweise aus Drogengeschäften stammt, nimmt so lange am Geldverkehr teil, bis die Herkunft des Geldes gar nicht mehr nachgewiesen werden kann.
Durch mehrere
Überweisungen, gewinnbringende Spekulationen am internationalen Börsenmarkt und das Transferieren auf möglichst viele Konten ins Ausland geht die Kapitalquelle trotz moderner Überwachungsmechanismen schenll verloren.