Deutschland erlebte eine solche Lage in der Epoche des Zweiten Weltkriegs bis nach Kriegsende und zur Währungsreform am 21. Juni 1948. In dieser Zeit wurde die Geldmenge bis zum Jahr 1945 konsequent zur Finanzierung der Kriegsmaschinerie erhöht, dagegen wurde das Preisniveau aber nicht angehoben.
Des Weiteren definiert der Begriff „Geldüberhang“ eine Gleichgewichtsmenge in der Berechnung der Zentralbanken, die die positive Abweichung der tatsächlichen
Geldmenge von einem Sollwert – ermittelt durch eine Modellrechnung – ausdrückt.