Die Granularität ist somit
eine Maßangabe zur Streuung der an einen Kunden vergebenen Kredite geordnet nach der Höhe der Kreditbeträge. Sie gibt die Größenstruktur der Kredite wieder. So kann für einen Kunden exakt die Anzahl und die Höhe der einzelnen Forderungen der Bank im Verhältnis zum Gesamtumfang aller gewährten Kredite einer Bank an ihre Kunden angegeben werden.
Die Granularität
wird bei der Beurteilung von Kreditrisiken eines Portfolios berücksichtigt. Eine hohe Granularität wirkt sich laut Fachbranche unter gleichen Bedingungen risikomindernd aus und ist gemäß Basel II somit kapitalentlastend.
Man kann selbstverständlich auch unterschiedliche Granularitäten zwischen einzelnen Banken erfassen. Dies funktioniert mit Hilfe eines so genannten Granularitätsfaktors.