Zu großer Hebel
-> Die Kapitalanlagegesellschaften nutzen für die Finanzierung der Hege-
Fonds neben dem eingesetzten Kapital der Anleger oftmals auch
Kredite (Fremdkapital). Sollte nun der Markt entgegen den Erwartungen verlaufen, entsteht für den Anleger ein erhöhtes Verluastrisiko, da vorerst die kredit getilgt werden und das Kapital für die Zins- und Tilgungsleistungen an die Anleger nicht mehr ausreichen kann. Dabei gilt:
Je höher der Hebel, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Totalverlustes.
Risiko des Totalverlustes
-> Bei Hegde-Fonds gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Auswahl der Finanzinstrumente, sodass auch eine Anlage in hochriskante Instrumente möglich ist.
-> Investition in ein einzelnes Risikogeschäft möglich
-> Investition in stark bonitätsschwache Unternehmen mit ungewissem Erfolg
-> Leeverkäufe, d.h. der Manager verkauft Wertpapiere, die er noch nicht im Besitz hat, leiht sich diese von einem anderen Investor mit der Erwartung, die Papiere zu günstigeren Preisen später am Markt erwerben zu können und sie dem Investor zurück zu geben. Der Gewinn sol aus der Differenz der Kauf- und Verkaufskurse entstehen. Kommt es allerdings zu steigenden Kursen, ist das verlustrisiko unbegrenzt.
-> Anlage in Derivaten = alle Risiken von Derivaten werden mit eingegangen
u.s.w.