Je nachdem, ob es sich um eine Kauf- oder Verkaufsposition handelt, muss der Basispreis über oder unter dem Kassakurs liegen, damit die Option einen positiven inneren Wert aufweisen kann. Demnach unterscheidet man zwischen den folgenden beiden Varianten:
1. Parität bei einem Call (Kaufoption) • Basispreis liegt unter dem Kassakurs (Basispreis < Kassakurs)
2. Parität bei einem Put (Verkaufsoption) • Basispreis liegt über dem Kassakurs (Basispreis > Kassakurs)
Daraus lässt sich erkennen, dass eine Option in dieser Konstellation einen positiven inneren Wert hat, d.h. bei Ausübung der Option lässt sich auch eine entsprechender Betrag realisieren.
Beispiel am Call: Aktienkurs (Kassakurs) = 160 €
Basispreis = 130 €
Innerer Wert = 30 € (Differenz zwischen
Aktienkurs und Basispreis)
-> Option ist „Im Geld“
Eine übliche Bezeichnung in diesem Zusammenhang ist auch
„deep-in-the-money“. So werden Optionen definiert, bei denen die Differenz zwischen den Werten sehr groß ist.