So gibt es in weiteren Unterteilungen neben ...
... Einzelländerfonds noch
... Regionenfonds oder auch
... Schwellenländerfonds.
Letztere konzentrieren ihre Investitionen in
Aktien und Anleihen aus Schwellenländern, also solche Staaten, die dabei sind, sich von einem Dritte-Welt-Land zu einem Industrieland zu entwickeln.
Für den Anleger ergibt sich bei Länderfonds immer ein zusätzliches besonderes Währungsrisiko, das in die Risikoabschätzung mit einkalkuliert werden muss. Je nachdem, um welches Land es sich handelt, ist das Risiko von Verlusten höher oder niedriger als bei "ländergestreuten" Anlagen. Überdies besteht die Gefahr, dass bei wirtschaftlichen Einbrüchen in einer Region gleich der gesamte
Fonds an Wert verliert und die gewünschte Diversifikation nicht zum Tragen kommt.
Länderfonds gehören zu den
Spezialitätenfonds, die ihr Engagement auf ganz bestimmte Branchen, Themen oder Wirtschaftsbereiche fokussiert haben. Deshalb sollten sie nur ein Teil eines ansonsten weit gestreuten Portfolios darstellen. Länderfonds dienen eher dazu, noch weitere Renditemöglichkeiten zu eröffnen.