Die
virtuelle Währung in dem System heißt Linden-Dollar und
kann in eine reale Währung, den US-Dollar, übertragen werden. Dadurch ist der L$ auch im realen Wirtschaftkreislauf integriert. Der Name der Währung stammt vom Betreiber „Linden Labs“ aus San Francisco.
Will der Benutzer von anderen Teilnehmern Etwas kaufen oder kostenpflichtige Handlungen ausführen, benötigt er diese Währung. Ebenso lässt sich in Second Life auch Geld verdienen.
Die LindeX ist die virtuelle Börse, also der offizielle Tauschplatz für L$. Der Betreiber tauscht per
Kreditkarte Linden-Dollar in US-Dollar und umgekehrt kann mit US-$ der virtuelle L$ gekauft werden. Der Kurs beträgt 270 Linden-Dollar zu 1 US-Dollar.
Im Juni 2007 lag das Volumen der gehandelten Linden-Dollar bei rund 62 Milliarden und es nimmt ständig weiter zu. Das geschätzte täglich Handelsvolumen liegt bei etwa 2 Millionen L$. Das Management von Second Life versucht, den Wechselkurs möglichst stabil zu halten. Wie in der realen Welt beeinflussen Angebot und Nachfrage den Kurs.