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Marktmechanismus
 
Unter dem Marktmechanismus versteht man in der Volkswirtschaftslehre die Funktions- und Wirkungsweise eines Marktes, auf dem Angebot und Nachfrage mit dem Ziel des Handelns zusammentreffen und wodurch eine automatische Preisbildung entsteht. Voraussetzung dafür ist die beiderseitige Einigung über ein zu handelndes Gut und die Festlegung der Preis- und Mengenvorstellung der Parteien.
Der Mechanismus ist vor Allem gekennzeichnet durch die Preisfindung und folglich auch vom Handel zu Marktpreisen. Hier kommt es automatisch zu zwei Tatsachen:

•    Ausschluss von Anbietern, die über dem Marktpreis liegen
•    Ausschluss von Nachfragern, die unter dem Marktpreis liegen

In einem idealtypischen Marktmodell werden die Parteien als sogenannte Mengenanpasser entsprechend des sich verändernden Markpreises reagieren, d.h. bei einem höheren Marktpreis beispielsweise reagieren …

… die Nachfrager mit einer Reduzierung der nachgefragten Menge
… und die Anbieter mit einer Erhöhung der angebotenen Menge

Bei einem sinkenden Marktpreis ist der umgekehrte Fall die Regel. Stimmen Angebot und Nachfrage vollständig überein, herrscht ein Marktgleichgewicht. Der Grund für diese Entwicklung liegt in den verschiedenen Zielen der Marktteilnehmer begründet. So konzentrieren sich die Anbieter vor Allem auf die Gewinn- und Umsatzmaximierung etc., währen die Nachfrage eher auf eine entsprechende Nutzenfunktion und Kostenersparnis etc. abzielen.

Im Marktmechanismus stehen also die Faktoren Angebot, Nachfrage und Preis in einem wechselseitigen Verhältnis, sodass eine Veränderung eines dieser Indikatoren auch gleichzeitig eine Veränderung der beiden anderen hervorruft.
 
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Stichworte:
Marktmechanismus, Markt, vollkommener Markt, Marktpreis, Marktgleichgewicht, Angebot, Nachfrage
 
 
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