Demnach wurde als Papiermark jenes Geld genannt, das im Zuge der Aufhebung des Goldstandards von der Reichsbank ausgegeben wurde, wobei der Begriff selbst erst später eingeführt wurde. Die Nominale beliefen sich auf mehrere Millionen oder Billionen Papiermark. Aus Platzgründen aber wurden die Nullen bei so hohen Angaben weggelassen und durch die Bezeichnung selbst ersetz (z.B.: 1 Billion Papiermark).
Die Bank wurde von der Pflicht befreit, Banknoten in Goldmünzen einzulösen. Mit den steigenden Kriegskosten und der Erhöhung der
Geldmenge kam es zunehmend zur Geldentwertung, sodass letztlich eine Billion Papiermark einer Rentenmark entsprach. Ein Versuch der Reichsbank, die Papiermark durch die Ausgabe von sogenanntem „wertbeständigen Notgeld“ scheiterte. Das Notgeld basierte dabei auf einer Golddollardeckung.
Anfang 1924 war die Papiermark noch aktiv im Umlauf, wurde parallel aber bereits durch die neuen Rentenmarkscheine abgelöst. Heute gelten die Scheine - besonders jene mit Billionenwerten - als echte Sammlerschätze.