Die Aussage des Realkasseneffektes umfasst die
Auffassung, dass die Veränderung der realen Geldbestände von den Wirtschaftssubjekten als eine entsprechende Änderung des Vermögens wahrgenommen wird. In Folge dessen leitet eine Zunahme des Geldbestandes beispielsweise einen positiven Nachfrageimpuls ein, der wiederum in einem Anstieg des Preisniveaus resultieren kann, der schließlich die reale Geldmenge reduziert. Dieser Prozess vollzieht sich solange, bis wieder ein Gleichgewicht zwischen der Geldmenge und dem Preisniveau vorherrscht.
Zusammenfassen kann also gesagt werden, dass der Realkasseneffekt die folgenden beiden Situationen kennt: 1. Erhöhung der Geldmenge führt zu einer Erhöhung der Nachfrage nach Konsumgütern
2. Rückgang der Geldmenge führt zu einem Absinken der Nachfrage nach Konsumgütern