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Rezession
 
Als Rezession bezeichnet man eine Abschwungphase eines Konjunkturzyklus‘ in einer Volkswirtschaft, die üblicherweise auf eine Phase der Hochkonjunktur (Boom) folgt. Sie ist gekennzeichnet durch einen wirtschaftlichen Rückgang (z.B. sinkendes Bruttoinlandsprodukt, kurz BIP) oder ein stagnierendes Wirtschaftswachstum über einen längeren Zeitraum hinweg.
Nach der Definition des deutschen Sachverständigenrates, der im Jahre 1963 per Gesetz vor Allem zur periodischen Betrachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland eingerichtet wurde, liegt eine Rezession dann vor, …

… „(…) wenn ein Rückgang der relativen Output-Lücke um mindestens zwei Drittel der jeweiligen Potenzialwachstumsrate mit einer aktuell negativen Output-Lücke einhergeht.“

Eine Phase der wirtschaftlichen Rezession ist dabei unter Anderem durch folgende Kriterien gekennzeichnet:

•    Abbau von Überstunden
•    fehlende Investitionen
•    Kostensenkung durch Stellenabbau mit Folge eines Beschäftigungsrückgangs
•    Nachfragerückgang (Kaufkraftverlust)
•    negative Grundhaltung der Wirtschaftsteilnehmer
•    Rückgang der Steuereinnahmen
•    rückläufige Preise und Zinsen
•    sinkende Börsenkurse
•    sinkendes Lohnniveau
•    überfüllte Produktionshallen bzw. Lager
•    sinkende Kapazitätsauslastung der Unternehmen
•    allgemeine Absatzprobleme
•    Gewinneinbrüche
•    Unternehmenszusammenbrüche

Entwickelt sich die Rezession immer stärker in Richtung einer Talsohle, dann spricht man üblicherweise hier von einem Tiefstand bzw. einer Depression. Sie ist bzw. kann die Folge einer harten Rezession sein.

Um eine Rezession festzustellen, werden in der Regel Vergleiche mit dem Vorjahr vorgenommen. So kann es beispielsweise sein, dass die Wachstumsrate des BIP unterhalb des Vorjahres-Niveau bleibt, was auf eine Rezession hindeutet.
 
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Stichworte:
Rezession, Abschwung, Abschwungphase, Kunjunktur, Konjunkturzyklus, Wirtschaft, Depression
 
 
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