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SEPA steht für Single Euro Payments Area und meint den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum der Europäischen Union (EU). Ziel von SEPA ist die Schaffung einheitlicher Standards, Richtlinien und Konditionen für Euro-Zahlungen innerhalb der 32 SEPA-Länder. Die politischen Drahtzieher sind die EU-Regierungen, die Europäische Kommission sowie die Europäische Zentralbank (EZB).
SEPA-LänderDie SEPA-Länder setzen sich zusammen aus …
… 27 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich von Großbritannien, Zypern)
… 3 EWR-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen)
… 2 sonstige Staaten/ Gebiete (Schweiz, Monaco, Mayotte, Saint-Pierre, Miquelon)
SEPA-AkteureUm die Richtlinien rund um SEPA zu realisieren und zu kontrollieren, wurde bereits im Juni 2002 das European Payments Council (EPC) ins Leben gerufen. Seine endgültige Struktur nahm das Gremium allerdings erst Mitte 2004 an.
Weitere wichtige Akteure rund um SEPA sind:
• Economic and Financial Affairs Council (ECOFIN) • European Parliament (EP) • European Central Bank (ECB) / Eurosystem • SEPA Council • EU Forum of National SEPA Coordination Committees (EU Forum)
Die Vision von SEPA wurde erstmals im März 2000 auf einem Sondergipfel der EU-Regierungen im Rahmen der Lissabon-Agenda (Lisbon Agenda) definiert.
GrundlegendesSEPA standardisiert und vereinheitlicht sämtliche Euro-Zahlungen sowohl im In- als auch im teilnehmenden Ausland. Bankkunden können grenzüberschreitende Zahlungen zu denselben Bedingungen wie bei innerstaatlichen Transaktionen durchführen. Hierfür gelten entsprechende ISO-Standards. Der Bankkunde kann einheitliche Zahlungsverkehrsinstrumente für sämtliche Transaktionen nutzen:
• ein Girokonto • eine Bankkarte • SEPA-Überweisungen • SEPA-Lastschriften
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