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Die Sparquote bezeichnet die Relation zwischen Einkommen und Sparen. Es gibt auch eine marginale Sparquote, die die Relation zwischen zusätzlichem Einkommen und zusätzlichem Sparen darstellt. Berechnet man beide Quoten, so ist die Summe der beiden gleich 1.
Im Jahr 2002 lag die durchschnittliche Sparquote der einzelnen Haushalte bei 9,7 Prozent. Demnach legen die bundesdeutschen Haushalte pro 100 Euro 9,70 Euro zurück.
Die Sparquote hat eine eigene Charakteristik. In Krisenzeiten steigt sie rapide an. Dann ist die Rede vom sogenannten "Angstsparen". In Boomzeiten oder Zeiten, in denen durchweg positive Zukunftserwartungen vorherrschen, sinkt die Sparquote.
Die Sparquote ist eine Kennziffer, die fast ausschließlich auf private Haushalte angewandt wird. Sind bestimmte Voraussetzungen wie Preisstabilität, gleich bleibende Steuerbelastung oder eine wertbeständige Vermögenslage gegeben, wird definitiv weniger verbraucht und mehr gespart. Damit steigt auch der Grenzhang zum Sparen auf jeden Fall an.
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