Hierzulande sind das die gemeinsamen Schulen
- des Bundes,
- der Länder,
- der Kommunen,
- der gesetzlichen Sozialversicherungen sowie
- des Sondervermögens.
Gemessen werden Staatsschulden rein als
Nettoschulden. Das bedeutet, dass die Verbindlichkeiten gegenüber den Privaten um die Forderungen des jeweiligen Staates gegenüber den Privaten gesenkt bzw. vermindert werden:
Nettoschulden = Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern - Forderungen an Schuldner
Man unterscheidet die Staatsschulden in
->
interne Schulden, die in der eigenen Landeswährung ermittelt und angegeben werde und
->
externe Schulden, also die Verschuldung, die in ausländischer Währung gemessen wird.
Dabei werden diese Staatsschulden in verschiedenen Messkonzepten erfasst. Einmal werden die
Kreditmarktschulden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Hier sind die
- öffentlichen Haushalte angegeben,
- weiterhin der Schuldenstand nach Maastricht-Anforderungen sowie
- der Schuldenstand, wie er umgangssprachlich betrachtet wird.
Eine ganze Reihe verschiedener Kenngrößen zeigt die Höhe sowie die Bedeutung der öffentlichen Verschuldung. Man kann z.B. den Schuldenstand mit den Nettokreditaufnahmen messen.