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TAN-Nummer
 
Die TAN-Nummer (TAN = Transaktionsnummer) ist ein Einmalpasswort in Form eines Zahlencodes, die neben der Persönlichen Identifikationsnummer (PIN) vor Allem im Electronic Banking (z.B. Online-Banking) zum Einsatz kommt. Sie besteht in der Regel aus sechs Ziffern und wird zum Abschluss eines Zahlungsvorganges bzw. einer Transaktion (z.B. Überweisung, Dauerauftragsänderung etc.) abgefragt und muss vom Berechtigten entsprechend eingegeben werden.
Grundsätzlich differenziert man beim PIN-TAN-Verfahren die folgenden drei Varianten, wobei es noch weitere Ausführungen (z.B. iTAN mit Captcha-Code (iTANplus), Tan mit Bestätigungsnummer) gibt:

1. Einfache TAN
Bei dieser Variante bekommt der Kunde nach Beantragung des Electronic Banking eine vertrauliche Liste mit verschiedenen TAN-Nummern zugesandt bzw. ausgehändigt. Diese kann er für seine Transaktionen nutzen, indem er eine beliebige Nummer in das System eingibt. Vor Verbrauch der gesamten Liste wird dem Nutzer üblicherweise eine neue Liste zugesandt.

Der große Nachteil der einfachen TAN-Nummer ist, dass Betrüger, wenn diese an die Liste kommen, ebenfalls beliebig die Nummern auswählen und diese somit für Bankgeschäft nutzen können.

2. iTAN
Das „i“ steht hier für „indiziert“. Der Kunde bekommt ebenfalls eine Liste mit TAN-Nummern mit dem Unterschied, dass diese durchnummeriert sind und spezifisch abgefragt werden. Der Nutzer kann also nicht mehr beliebig aus der Liste wählen.

3. Mobile TAN (mTAN)
Vor oder nach der Durchführung einer Transaktion muss der Nutzer über einen entsprechenden Link oder telefonisch eine TAN-Nummer anfordern, die ihm per SMS (Short Massage Service) auf das angegebene Handy geschickt wird. Diese TAN ist nur wenige Minuten gültig und dient speziell der durchzuführenden Transaktion.
 
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Stichworte:
TAN, Online-Banking, Girokonto, Guthaben, Onlinebank, Direktbank, iTAN, mTAN, Transaktionsnummer
 
 
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