Auf Grund der Handelsgegenstände (Verträge) ist die Hauptcharakteristika von Terminmärkten, dass das
Abschluss- und Erfüllungsgeschäft zeitlich auseinander fallen. Erfüllt wird ein solches Geschäft erst einige Tage später (in der Regel nach 30 oder 90 Tagen). Deshalb zählt man die Terminmärkte auch zu den Zukunftsmärkten.
Auf solchen Terminmärkten kann man seine Zweifel und Unsicherheiten auf den Märkten allgemein etwas absichern. Rechnet ein Käufer beispielsweise mit steigenden Kursen, so kann er unter Anderem mit einem Optionsgeschäft heute schon den Kaufpreis für einen Basiswert (Underlying) wie bestimmte
Aktien vertraglich festlegen und bei tatsächlichem Ansteigen der Kurse die Option ausüben und den Basiswert zu dem vereinbarten Preis (niedriger als aktueller Preis am Markt) kaufen.
Grundsätzlich kann man sich also gegen möglich Veränderungen an den Märkten absichern, wobei nie eine 100 %-ige Absicherung gegeben sein wird, da man nie die Entwicklung der Wirtschaftslage Voraussagen kann.
Die wohl bekannteste und weltweit führende Terminbörse ist die
Eurex (
European
Exchange; gemeinschaftliche Börse von Deutschland und Schweiz).
Weitere große Terminmärkte sind
- die Chicago Board of Trade (CBoT),
- die Chicago Mercantile Exchange (CME) und
- die London International Financial Futures Exchange (LIFFE)