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Ticketing, electronic
 
Das Electronic Ticketing ist eine Methode zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, Fluggesellschaften etc., ohne einen Fahrschein in Papierform lösen zu müssen. Es basiert auf rein elektronischer Basis unter Zuhilfenahme entsprechender Instrumente oder Geräte.
Demnach differenziert man beim Electronic Ticketing grundsätzlich die folgenden zwei Varianten:

1. Chipkarten-Ticketing
Die Verkehrsbetriebe bieten ihren Kunden bestimmte Chipkarten zum Kauf an, bei denen der Kaufpreis gleichzeitig das Guthaben der Karte darstellt und darauf gespeichert wird. Sobald man öffentliche Verkehrsmittel nutzt, belastet der Kontrolleur mittels Lesegerät die Chipkarte mit dem Preis für die Fahrkarte.

Nachteile
•    kostenintensives Lesegerät notwendig
•    Kunde benötigt Lesegerät zum Ermitteln des Restguthabens
•    zusätzliche Karte im Portemonnaie

2. Handy-Ticketing

a) Via SMS
Der Kunde kauft sich sein Ticket entweder über die Onlinepräsenz der Verkehrsbetriebe und lässt es sich per SMS auf sein Handy schicken oder er kauft ein Ticket direkt über das Versenden einer SMS an eine bestimmte Nummer, die mit einem Ticket antwortet. Die jeweilige SMS wird schließlich dem Kontrolleur angezeigt.

Nachteil:
•    Möglichkeit des Handyabsturzes möglich -> dann Kunde ohne Ticket
•    Schwierigkeiten bei Echtheitsprüfung des Tickets durch Kontrolleure

Das Ticket kann beispielsweise bei einem Handy-Absturz aber unter Anderem durch bestimmte Java-Applikationen geschützt werden.

Zudem gibt es heutzutage auch die Möglichkeit der NFC-Schnittstelle (Near Field Communication), bei der die Kontrolleure die Chance haben, bereits in der Nähe des Kunden die Fahrscheindaten auslesen kann, sodass Manipulationen nicht mehr möglich sind.
 
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Stichworte:
Electronic Ticketing, elektronisches Ticket, Fahrschein, Fahrbetieb, Verkehrsbetriebe, Handyticket, Handy, SMS, Chipkarte
 
 
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