Das Transferrisiko beschreibt dabei die
Gefahr eines inländischen Gläubigers (Kreditgebers), dass der ausländische Schuldner (Kreditnehmer) trotz Zahlungswilligkeit seinen Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht nachkommen kann, d.h. die Zahlungen (Zinsen, Tilgung etc.) nicht in voller Höhe oder nicht zum vereinbarten Termin erbringen kann. Die Ursachen dafür liegen in den staatlichen Regelungen des jeweiligen Landes. Durch bestimmte Gesetze, Regelungen und Richtlinien beispielsweise im Devisenmarkt werden die Zahlungen verhindert bzw. zeitversetzt geleistet.
In der Regel verlangen die Banken zur Absicherung dieses Risikos eine sogenannte Risikoprämie. Diese wird auf den jeweiligen Kreditbetrag gerechnet und richtet sich nach der aktuellen Marktlage.