Üblicherweise werden bei einem variabel verzinslichen Schuldtitel entsprechende
Referenzsätze oder -indizes (z.B. EURIBOR etc.) zur Grunde gelegt, an denen sich die Änderungen orientieren, d.h. auf Basis dieser Referenzwerte erfolgt die Neufestsetzung der Zinssätze. Demnach werden
bei variabel verzinslichen Schuldtiteln die Zinssätze in regelmäßigen Abständen an die Veränderungen der Marktzinsen angepasst.
Vorteil einer solchen Methode ist, dass weder dem Gläubiger (Anleger) noch dem Schuldner (Emittent) der Titel finanzielle und zinsmäßige Einbußen entstehen können. Allerdings kann es sein, dass der Zins über die Laufzeit sinkt und der Investor unter Umständen mit Finanzanlagen an einem organisierten Markt eventuell mehr Ertragschancen hätte.
Das Risiko bei einem variabel verzinslichen Schuldtitel liegt also stets darin, dass eine Ungewissheit über die tatsächlichen Zinserträge besteht und diese auch in den keller gehen können.
Das sicherlich bekannteste Finanzinstrument in Form eines variabel verzinslichen Schuldtitels ist der
Floater (Floating Rate Notes). Hier erfolgt die Anpassung üblicherweise in Bezug auf den
EURIBOR oder LIBOR.