Die Zinsanpassung beim variablen Zins, die beispielsweise halbjährlich oder jährlich erfolgen kann, orientiert sich an der Entwicklung eines Referenzzinssatzes wie dem Libor (London Interbank Offered Rate) oder
Euribor (European Interbank Offered Rate) und kann für den Zahlungspflichtigen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen:
1. Vorteile • Möglichkeit der Teilnahem an Niedrigzinsphasen
• jederzeitige Kündigung variabel verzinslicher Darlehen bei dreimonatiger Kündigungsfrist
• üblicherweise vergleichsweise niedrigere Zinssätze als beispielsweise bei Festzinsdarlehen
2. Nachteile
• Risiko einer Hochzinsphase und damit erhöhter Zinsraten
• keine feste Kalkulationsbasis
Beispiele mit variablem Zins: • Kontokorrentkredit
• Dispositionskredit
• Roll-over-
Kredit