Möchte also ein Interessent bei einem Vendor ein Vertriebsgut erwerben, kann der Kaufpreis als Darlehen an den Käufer weitergegeben werden. In der Regel erfolgt die Weitergabe in Form eines Leasingvertrages, weswegen eine Partnerschaft mit einer Leasinggesellschaft von Nutzen ist.
Oftmals findet man eine solche Vorgehensweise auch bei Kauf von Unternehmensanteilen. Hier kann der Käufer die Beteiligungen erwerben und den Kaufpreis als Darlehen zahlen.
Vorteile für den Vendor sind beim Vendor Financing unter Anderem, dass dieser den Absatz steigert, da mehr Interessenten herantreten. Zudem können eventuelle Zinsen eingestrichen werden, die auf Grund der Darlehensvereinbarung zu Stande kommen. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass Einbußen hingenommen werden müssen, da viele Unternehmen nicht die finanziellen und rechtlichen Mittel besitzen, um beispielsweise die
Kreditwürdigkeit des Käufers zu analysieren und zu überprüfen.