Kennzeichnend für die Visa Electron ist eine
fehlende Hochprägung der Kartendaten, sodass die Karte auch nur an sogenannten POS-Kassen (Point of Sale) eingesetzt werden kann. Allerdings ist zu beachten, dass dort auch das Electron Zeichen zu sehen ist, da sonst die Visa Electron nicht akzeptiert wird. Grund für die Einschränkungen ist, dass ohne eine Hochprägung nur eine Onlineprüfung der Echtheit der Kartendaten möglich ist. Im Offline-Modus ist das bei der Visa Electron nicht möglich.
Einsetzbar ist die Karte bei über 5,2 Millionen Händlern sowie an nahezu 1 Million Geldautomaten weltweit. Demnach hat die Visa Electron eine viel geringere Akzeptanz als eine normale VisaCard oder eine Prepaid-VisaCard (
Kreditkarte auf Guthabenbasis).
Vorteilhaft ist die schnelle Zahlungsbearbeitung.
Beträge von getätigten Transaktionen werden in der Regel innerhalb weniger Tage vom angegebenen Abrechnungskonto abgebucht. Die Autorisierung bei Zahlungen erfolgt über PIN (Persönliche Identifikationsnummer) oder Unterschrift.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Visa Elelctron gleichzusetzen ist mit der bekannten ec(Maestro)-Karte, nur dass diese Karte eine etwas höhere Akzeptanz als eine ec-Karte aber eine viel geringere Akzeptanz als eine „echte“ oder auf Guthaben basierende
Kreditkarte hat.