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Zentralbankgeld
 
Das Zentralbankgeld ist im Allgemeinen das von der nationalen Zentralbank (NZB; auch Notenbank genannt) eines Landes bzw. der Europäischen Zentralbank (EZB) geschaffene Geld und setzt sich zusammen aus dem Gesamtbestand umlaufenden Bargeldes (vorrangig Banknoten) und den Sichtguthaben (Einlagen) der Geschäftsbanken bei der Zentralbank (z.B. Deutsche Bundesbank).
Synonyme für das Zentralbankgeld sind unter Anderem die folgenden:
• Geldbasis
• Basisgeld
• monetäre Basis
• Zentralbankgeldmenge
• Basisgeld
Geldmenge M0

Grundsätzlich stellt das Zentralbankgeld Verbindlichkeiten der Notenbank gegenüber den Geschäftsbanken dar bzw. umgekehrt Forderungen der Geschäftsbanken gegenüber der Notenbank. Es ist die Basis einer Volkswirtschaft für ein entsprechend ausreichendes Geldangebot und setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:

Mindestreserven
= Zentralbankguthaben der Banken zur Erfüllung der Mindestreservepflicht
Überschussreserven
= über das Mindestreserve-Soll hinausgehende Zentralbankguthaben
Bargeldbestand der Geschäftsbanken und Nichtbanken

Vorrangig erfüllt das Zentralbankgeld damit zwei Funktionen:

1. Zahlungsmittelfunktion für die Wirtschaftssubjekte
2. Abwicklungsfunktion für die Geschäftsbanken


Die Kontrolle und Steuerung der Geldbasis und damit auch der Geld- und Währungspolitik eines Landes erfolgt seitens der Notenbanken durch Offenmarktgeschäfte. Beeinflusst werden kann dies vor Allem durch die Zentralbankselbst aber auch durch die öffentliche Hand, privaten Nichtbanken und Geschäftsbanken in Form veränderter Nachfrage bzw. wechselndem Angebotes. In Folge dessen reagiert auch das Preisniveau eines Landes verändert.
 
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Stichworte:
Zentralbankgeld, Zentralbank, Geld, Zentralbankguthaben, Geldbasis, Basisgeld, monetäre Basis, Geldmenge M0
 
 
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